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ESV Türkheim spielt weiterhin in der Bezirksliga, BEV gibt Ligaeinteilung bekannt

 Die Türkheimer Eishockeyspieler stehen mitten im Sommertraining, alle Mannschaften haben das Training aufgenommen. „Wir haben die Corona-Vorgaben der Bayerischen Staatsregierung und der Verbände umgesetzt und achten darauf, dass diese eingehalten werden. Letzte Woche erhielten wir das Hygienekonzept des Deutschen Eishockey Bundes. Eine Arbeitsgruppe setzt dies auf die örtlichen Verhältnisse jetzt um. Es ist noch nicht absehbar was uns das Ganze kostet, Ende August wissen wir mehr, sagt 1.Vorstand Leo Weber.“ Am Dienstag wurde die Ligaeinteilung für die Senioren durch den BEV veröffentlicht, für den Nachwuchs wissen wir das schon etwas länger. In der Bezirksliga Gruppe 4 bekommt es der ESV Türkheim mit 5 neuen Teams zu tun, nur noch der HC Maustadt und der ESC Kempten 1b sind alte Bekannte. Nach einjähriger Pause kehren der 1. EC Senden und der EV Bad Wörishofen mit einer 1b in den Spielbetrieb zurück. Dazu kommt mit dem ERC Sonthofen ein prominenter Club in die niedrigste Spielklasse, nachdem die Spielbetriebsgesellschaft mbH in der Oberliga in die Insolvenz ging. Hinzu kommen zwei unterfränkische Vereine: der ESV Würzburg und der ERV Schweinfurt. Mit Lindenberg und Oberstdorf haben sich zwei langjährige starke Vereine aus dem Spielbetrieb abgemeldet. „Die Eisbären aus Oberstdorf haben den halben Kader an Sonthofen verloren, was die Lindenberger veranlasste weiß ich nicht, so Türkheims Sportlicher Leiter Franz Döring. Die Eishockeykommission des BEV hat heuer in der Bezirksliga vier 8er Gruppen festgelegt. Alle Gruppen haben dieselbe Anzahl an Mannschaften. Letztes Jahr hatten wir auch vier Gruppen, alle mit unterschiedlicher Mannschaftsanzahl und unterschiedlichem Spielmodus, vergleichbar war da nix, setzt Döring weiter fort.“

Am kommenden Montag findet die Ligatagung der Bezirksligisten in Form einer Videokonferenz statt. Hier wird unter anderem über den Spielmodus der Meisterrunde, den BEV-Pokal und den Rahmenterminkalender für eine reguläre Saison abgestimmt. Es wird auch das Corona-Hygienekonzept, Förderlizenzen und Weiteres besprochen. „Ich denke wir werden nicht nur einen Plan A beschließen, sondern uns auch einen Plan B und C zurechtlegen, um auf veränderte Corona-Lagen schnell reagieren zu können, sagt Döring zur Ligatagung.“ In der letzten Kabinett-Sitzung der Bayerischen Staatsregierung wurden keine weiteren Lockerungen festgelegt. Für das Eishockey bedeutet das, dass es weiterhin keinen Spielbetrieb gibt, die Vereine dürfen das Mannschaftstraining fortsetzen. Vermutlich wird erst Ende August darüber entschieden, das Bayerische Kabinett ist in der Sommerpause.

 

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